Tremonia All Stars in Hamburg auf Platz vier

 

 

Beinahe ins Wasser gefallen wäre die Endrunde der Apollinaris Masters beim SV Rissen in Hamburg. Peitschender Dauerregen machten den Kunstrasenplatz am Samstag fast unbespielbar, an Partien auf dem Naturrasenplatz war gar nicht zu denken.

So wurden die Begegnungen von 2 x 25 Minuten auf einmal 30 Minuten reduziert um die Veranstaltung doch noch einigermaßen über die Bühne gehen zu lassen. Stefan Mahnert-Lueg, Uwe Kamen, Mirco Schulz und Jörg Kleinhaus fielen im Gegensatz zur Vorrunde in Duisburg aus. Auch Glenn Eifert konnte leider nicht mitspielen, da er ebenfalls in Hamburg mit Rüsselsheim im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft stand. Im Tor stand dafür mit Holger Kassebaum unser frisch gebackener Familienvater.

Nachdem der Spielplan einige Male umgestellt worden war, ging es im ersten Gruppenspiel gegen den Südmeister 0:2-Looser. Wir hatten einigermaßen Glück das es nur noch schüttete und nicht mehr stürmte. Klitschnass waren wir nach der Partie jedoch durch die Bank. Die erste Viertelstunde gehörte klar den Tremonias, doch leider sprang dabei nur eine knappe Führung heraus. Der routinierte Gegner nutzte hingegen seine wenigen Möglichkeiten eiskalt, so dass das erste Spiel verloren wurde.

Der zweite Gruppengegner aus Bremen hatte sich erst gar nicht nach Hamburg getraut, sagte erst einen Tag vor Turnierbeginn ab. Die Begegnung gegen Berlin wurde auf sehr mysteriöser Weise auf den frühen Sonntag Morgen verlegt. Welcher halbwegs normal denkende Dortmunder soll da angeblich zugestimmt haben? So konnte der Tresen in Beschlag genommen werden, leider klappte das mit dem Zapfen nicht so recht.

Als Grundlage für die Turnier-Party aßen wir am Abend zusammen bei einem Kroaten. So gestärkt mischten wir uns mit Ausnahme von Maurits, der einen ruhigen Abend bevorzugte, unter das Partyvolk. Wie gewohnt hinterließ Eintracht nicht den schlechtesten Eindruck am Glas und auf der Tanzfläche. (Siehe Fotos).

Am folgenden Morgen standen wir dann auf dem Spielfeld und mussten auf unsere Gegner warten, die ja um die Verlegung gebeten hatten. Zur Strafe verloren sie mit 3:1. So hatten wir uns für das Spiel um den 3.Platz qualifiziert, wo wir auf den gastgebenden Rissener SV trafen. Hier konnten wir zwar zwischenzeitlich ausgleichen, doch kurz vor dem Abpfiff waren die Hamburger noch erfolgreich.

Nach einem letzten Absacker im Clubhaus  hieß es sich auch schon wieder voneinander trennen. Ein trotz des miserablen Wetters ausgesprochen ausgelassenes und auch sportlich nicht enttäuschendes Wochenende ließ den Entschluss reifen das Experiment Ü-30-Meisterschaft im nächsten Jahr wieder in Angriff zu nehmen. Besonderen Dank an unsere weiblichen Fans und an Jan Heimeier, der den Schiri-Part in Hamburg übernommen hatte.

Fotos

Die Gruppenspiele

 

TuS Lichterade Berlin - Club zur Vahr 3 : 0
Tremonia All Stars - 0:2-Looser 1 : 2
0:2-Looser - TuS Lichterade Berlin 3 : 1
Club zur Vahr - Tremonia All Stars 0 : 3
0:2-Looser - Club zur Vahr 3 : 0
Tremonia All Stars - TuS Lichterade Berlin 2 : 1

 

 

 

 

Tore

 

Pkt.

Sp.

g

u

v

1.

0:2-Looser

8

:

2

9

3

3

0

0

2.

Tremonia All Stars

6

:

3

6

3

2

0

1

3.

TuS Lichterade Berlin

5

:

5

3

3

1

0

2

4.

Club zur Vahr

0

:

9

0

3

0

0

3

   

Spiel um den 3. Platz

Tremonia All Stars - Rissen Hamburg 1 : 2

Finale

Osternienburger HC - 0:2-Looser :

Sie waren dabei

 

obere Reihe: Holger Kassebaum, Claus Thiemann, Markus Lindemann, Markus Menzen, Rainer Kresse, Peter Tapella
untere Reihe: Markus Machura, Heiko Hohmann,  Maurits van Kempen, Dirk Walter, Carsten Tödt, Bodo Kleinhaus

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